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Apple plant die Abschaffung der Smartphones



Apple wird einer internen Präsentation zufolge im Jahr 2023 eine schicke Augmented Reality-Brille auf den Markt bringen und geht zugleich davon aus, daß smarte Brillen bis 2030 die Smartphones aus unserem Alltag verdrängen. Auf seiner Webseite schreibt Apple: „“Augmented Reality ist eine neue Art, Technologie zu nutzen. Sie verändert, wie du arbeitest, lernst, spielst und mit fast allem um dich herum interagierst. Und das ist erst der Anfang. Willkommen in einer neuen Welt.


Nachdem das Unternehmen im Jahr 2007 mit der Einführung des iPhones unser aller Leben so einschneidend verändert hat, wie es sich vorher niemand vorstellen konnte, ist diesen Worten durchaus Bedeutung beizumessen. Was aber bedeutet das genau? Was können smarte Brillen leisten, wozu Smartphones nicht in der Lage sind? Einige Punkte fallen mir spontan dazu ein:


  1. Augmented Reality bedeutet „erweiterte Realität“: Trägt man eine smarte Brille, so werden auf Wunsch Informationen zu Gegenständen, Gebäuden, (Personen?)…im Sichtfeld eingeblendet. Auch Chatnachrichten, Emails, Navigationssysteme etc. könnten somit ganz ohne Smartphone genutzt werden. Eine Funktionalität, die das Internet noch stärker zu unserem Dauerbegleiter machen und uns quasi „Superkräfte“ verleihen würde. Auch Smartphones und Tablets sind AR-fähig, d.h. Augmented Reality-Anwendungen können auch auf diesen Geräten genutzt werden, allerdings nicht so umfassend und einfach wie mit einer smarten Brille.
  2. Es würden dann aber auch Informationen über die Dinge, die wir betrachten, lesen…in die Cloud hochgeladen werden, wir würden somit also noch viel mehr als bisher unsere Interessen, Vorlieben…mit den IT-Konzernen teilen und uns zum gläsernen Menschen machen – ungefähr so, als würden wir anderen erlauben, permanent durch unsere Augen zu schauen.
  3. Erst vor wenigen Tagen wurde auf der amerikanischen IT-Messe CES eine neue Technologie vorgestellt, die unsere Gedanken lesen und dieselben in Befehle übersetzen kann. Nicht auszudenken was es bedeuten würde, wenn demnächst auch unsere Gedanken von smarten Brillen „ausgelesen“ werden könnten…
  4. Mit smarten Brillen könnten praktisch unbemerkt Fotos und Videos gemacht werden, das war u.a. ein Grund, aus dem das Tragen von Googles erster AR-Brille „Google Glass“ in vielen Bereichen verboten wurde.
  5. Die persönliche Belastung mit hochfrequenter Mobilfunkstrahlung würde massiv zunehmen – eine dauerstrahlende AR-Brille auf der Nase entspricht aller Voraussicht nach mindestens dem dauerhaften Tragen eines eingeschalteten Smartphones am Ohr, mit allen unabsehbaren, biologischen Risiken.