Kategorie-Archiv: Aktuelles


Schlafstörungen bei jungen Menschen nehmen massiv zu

Im Zeitraum von 2007 bis 2017 haben sich Schlafstörungen in der Altersgruppe der 19- bis 29-jährigen fast verdoppelt, so die Kaufmännische Krankenkasse KKH in einer Pressemeldung.


Schon Anfang 2017 hatte sich die Deutsche Angestellten-Krankenkasse in ihrem DAK Gesundheitsreport ähnlich zum Thema Schlafstörungen geäussert: Zwischen 2010 und 2017 haben Schlafstörungen bei Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent zugenommen. Insgesamt 80 Prozent der Arbeitnehmer waren, so die Studie, von Schlafstörungen betroffen. Hochgerechnet auf die Bevölkerung wären das etwa 34 Millionen Menschen.


Viele Faktoren werden als mögliche Ursachen diskutiert, darunter der alltägliche Stress, die Ernährung oder das Fehlen abendlicher Ruhe- und Einschlafrituale.


Ein offensichtliches Problem, welches im Raum steht, aber dennoch nicht angesprochen wird, ist die drastische Zunahme des Elektrosmogs in unseren Schlafzimmern in den vergangenen Jahren.


Moderne Smartphones kommunizieren fast permanent mit der nächsten Basisstation oder dem WLAN-Router, dabei ist die Strahlung, die durch sie an Schlafplätzen verursacht wird, in den allermeisten Fällen um ein Vielfaches höher als jene durch umliegende Mobilfunksender. Bei den klassischen Handys war das noch nicht der Fall: Sie meldeten sich im Standby-Modus auf dem Nachttisch liegend nur ca. alle 2-3 Stunden bei der entsprechenden Basisstation, dazwischen herrschte Funkstille.


Ab 2007 wurde die mobile Internetnutzung durch die Einführung der ersten benutzerfreundlichen Smartphones zum gesellschaftlichen Phänomen, 2010 wurde 4G/LTE eingeführt. Inzwischen gibt es in Deutschland mehr Smartphones als Einwohner, die meisten liegen nachts direkt neben dem Bett und strahlen munter vor sich hin.


Studien weisen auf Zusammenhänge zwischen Elektrosmog und einem reduzierten Melatoninspiegel sowie die Veränderung von Gehirnströmen hin. Sollte die Korrelation mit den in den letzten 10 Jahren explodierenden Schlafstörungen nur Zufall sein?



Zahlreiche 5G-Sender an Ampeln und Laternenmasten geplant

Bundesinfrastrukturminister Andreas Scheuer ruft Länder und Kommunen aufgrund des nur schleppend vorankommenden Netzausbaus dazu auf, auch Gebäudefassaden, Ampeln und Laternenmasten als Senderstandorte zu nutzen. Für Sender mit einer äquivalenten Strahlungsleistung unter 10 Watt EIRP ist es dazu nicht einmal notwendig, eine Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur einzuholen.


-> zum Artikel bei Focus Online



Baubiologie Blank bei ARD-Plusminus: „Gefahren im Schlafzimmer“

Am 21.08.2019 war ich um 21:45 Uhr bei Plusminus im Ersten zu sehen – eine interessante Erfahrung für mich.


Der Beitrag ist bis zum 21.08.2020 unter folgendem Link online abrufbar:


https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sendung-vom-21-08-2019-schlafzimmer100.html?fbclid=IwAR3Gihe7FfRwd9iYziVlcgnCQ19Dk5O4RbCv56ifdho2JWdvUuVHSw1VI2Y




n-tv: Warum das Smartphone nicht am Bett liegen soll

Gut so: Nach dem Stern bringt nun auch n-tv einen neutralen, informativen Beitrag zum Thema Elektrosmog. Der Schlafmediziner Dr. Michael Feld berichtet über gesundheitliche Auswirkungen durch die Feld- bzw. Strahlungsbelastung von aufladenden, eingeschalteten Smartphones am Schlafplatz, wobei die geschilderten Symptome auch unseren baubiologischen Erfahrungen entsprechen. Im Video wird zudem gezeigt, wie die Gehirnaktivität im EEG bei eingeschaltetem Smartphone am Bett beeinflusst wird.


Um die Strahlenbelastung zu minimieren ist es empfehlenswert, vor dem Schlafengehen im Smartphone den Flugmodus zu aktivieren und das Ladekabel nicht über Nacht eingesteckt zu lassen.


-> zum Videobeitrag bei n-tv


Lebensgefährliche Kontaminierung unserer Küchen durch Geflügel- und Schweinefleisch!

Allein in der EU sterben jährlich 33.000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen. 33.000!! Die Pharmaindustrie hat aus wirtschaftlichen Gründen jedoch kaum Interesse an der Erforschung neuer Antibiotika und der Großteil der Verbraucher wählt weiterhin Billigfleisch. Sorgfältige Hygiene im Küchenbereich ist dringend anzuraten (gründliches Händewaschen nach der Zubereitung von rohem Fleisch, Desinfektion aller verwendeten Küchenutensilien wie Messer, Schneidebretter etc.).

-> zum Artikel bei Öko-Test



Bozen: Effektive Maßnahmen gegen potentielle Kopfverletzungen bei Smartphonenutzern

Bei einem Spaziergang durch Bozen sind mir kürzlich effektive, vorbeugende Maßnahmen gegen potentielle Kopfverletzungen bei Smartphonenutzern aufgefallen: Unzählige Straßenlaternen waren mit speziellen Schaumstoffpolstern umwickelt, um zu verhindern, daß Smombies unsanft aus ihren virtuellen Träumen gerissen werden. „Augen auf im Straßenverkehr“ wurde uns während meiner Schulzeit eingetrichtert – heute geht man anscheinend lieber auf Nummer sicher 🙂


Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken.



Italienisches Gericht verfügt die sofortige Entfernung von WLAN an einer Schule

Ganz im Gegensatz zum in Deutschland gestern final beschlossenen Digitalpakt, welcher den Ausbau von W-LAN in deutschen Schulen vorsieht, hat eine italienische Familie den Schutz ihrer elektrosensiblen Tochter vor Gericht erwirken können. Der Gerichtshof Florenz verfügte die umgehende Entfernung der W-LAN Netze in ihrer Schule.


-> weiter zum Originalartikel bei Diagnose Funk



Wie man Pestizidrückstände bei Äpfeln und Bananen reduzieren kann (Schälen reicht nicht!)

Konventionell (d.h. mit chemischer Unterstützung) erzeugtes und transportiertes Obst enthält oft Rückstände von gesundheitsschädlichen Pestiziden (z.B. zur Vermeidung von Schimmelbildung). Auch wenn Grenzwerte einzelner Substanzen eingehalten werden, können durch die Verwendung mehrerer Stoffe Wechselwirkungen auftreten, welche bislang kaum erforscht sind.


Warum das Schälen allein für eine wirksame Reduzierung der Schadstoffaufnahme nicht ausreicht (und warum Bio-Obst nach wie vor die beste Wahl ist), wird in einem aktuellen Artikel von Öko-Test erklärt:


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