Kategorie-Archiv: Wohngifte / Schadstoffe / Raumklima



Studie: Pestizidbelastung europäischer Ackerböden „eher die Regel als die Ausnahme“

 

 

Eine neue Studie aus den Niederlanden untersuchte 317 Bodenproben aus verschiedenen europäischen Ländern – die Ergebnisse sind alarmierend:

 

„In 83 Prozent der Proben fand sich mindestens ein Pestizid, in 58 Prozent sogar mehrere.“

 

„Erstmals seien die Proben auf 76 verschiedene Rückstände und Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln untersucht worden. Das sein (sic!) allerdings nur ein Fünftel der insgesamt zugelassenen Pestizide in der EU.“

 

„Lange im Boden verbleibende Pflanzenschutzmittel-Reste könnten zudem auch Bio-Lebensmittel belasten, die auf ehemals konventionell genutzten Flächen erzeugt werden. So seien laut früherer Untersuchungen bereits 6,5 Prozent der Bio-Produkte in der EU mit Pestiziden belastet – gegenüber fast der Hälfte der konventionellen Produktion.“

 

Auch eine Anreicherung dieser Schadstoffe in Innenräumen ist denkbar, vor allem wenn sich eine Immobilie in der unmittelbaren Nähe von konventionell bewirtschafteten Ackerflächen befindet.

 

-> zum Artikel bei Handelsblatt.com

 


Ein ausführliches Interview mit mir zum Thema „Der perfekte Schlafplatz“

 

 

Im Rahmen der Interviewreihe „The Flowgrade Show“ erläutere ich mit Maximilian Gotzler was Baubiologie ist, wie ich selbst dazu kam, welche biologisch relevanten Innenraumeinflüsse es gibt und welche Maßnahmen man ergreifen kann, um diese zu reduzieren.

 

Im Interview gebe ich zudem eine Vielzahl von Tipps, die für jeden leicht umsetzbar sind.

 

Das Interview ist als Video auf Youtube sowie als Podcast-Folge auf iTunes und Spotify erschienen.

Der perfekte Schlafplatz – Flowgrade Show Episode 67 mit Baubiologe Christian Blank

Viel Spaß beim Ansehen bzw. Anhören!

 



Warum wir die „Indoor Generation“ sind – und was das für unsere Gesundheit bedeutet

 

Die Entstehung vieler durch unsere Bau- und Lebensweise verursachter, gesundheitlich relevanter Umwelteinflüsse in Innenräumen, der Kern der Baubiologie, wird in diesem dreiminütigen (Marketing-)Video eines Fensterherstellers sehr anschaulich und eindrücklich beschrieben.


WDR-Video: „Gefährliche Duftstoffe“

Riecht es gut, fühlen wir uns wohl. Duftstoffe findet man praktisch überall: In Kosmetika, Pflege- und Reinigungsprodukten, Duftölen und -kerzen oder „Raumluftverbesserern“, um einige Beispiele zu nennen. Daß Duftstoffe aber oft Ursache von Allergien sein können, ist vielen nicht bekannt. Eine aktueller Videobeitrag des WDR klärt auf.

-> zum Video

 

 




Gerade im Winter: „Neue Fenster erfordern intensiveres Lüften“

Unsere Häuser werden – z.B. durch den Einbau neuer Fenster – immer dichter, daher gilt zur Vorbeugung von Schimmelbefall und zur Reduktion von Luftschadstoffkonzentrationen: „Um ohne technische Hilfe den empfohlenen Mindestluftwechsel zu erreichen müssten Bewohner in einem Zeitraum von 24 Stunden mindestens fünfmal für mehrere Minuten querlüften.

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US-Forscher untersuchen Luftschadstoffbelastung in Innenräumen

Wie gut ist die Raumluftqualität einer nach „ökologischen“ Standards frisch renovierten Wohnung, jeweils vor und nach Einzug der Bewohner? Dieser Frage gingen amerikanische Wissenschaftler nach:

„Bei etlichen der von Dodson und ihren Kollegen gemessenen Luftschadstoffe überstiegen die Konzentrationen die gesundheitlichen Grenzwerte der US-Umweltbehörde EPA. In allen untersuchten Wohneinheiten war das zum Beispiel für Formaldehyd der Fall, das wahrscheinlich sowohl aus dem Gebäude selbst als auch durch die Bewohner in die Innenraumluft gelangte.“

„Die Ergebnisse zeigten, dass Bewohner zwar viel für die Luftreinheit in ihren eigenen vier Wänden tun können, sagt Dodson. „Doch auch das Gebäude selbst ist eine bedeutende Quelle von Luftschadstoffen – und auf diese Belastung haben gerade Mieter kaum einen Einfluss.“ Die Forscherin fordert deshalb, dass grüne Baustandards nicht nur Faktoren wie die Energieeffizienz beachten, sondern auch auf die Belastung mit Umweltgiften eingehen sollten. (Environment International, 2017; doi: 10.1016/j.envint.2017.07.007)“

Anmerkung: Auf die Belastung haben Mieter sehr wohl einen Einfluss, so lassen sich die Luftschadstoffkonzentrationen z.B. durch regelmäßiges Stoß- oder Querlüften sehr deutlich reduzieren, und auch die Reduzierung des Feinstaubaufkommens durch Verwendung eines Staubsaugers mit HEPA-Abluftfilter ist effektiv. Hierbei ist es zunächst einmal irrelevant, ob die Schadstoffemmissionen durch die verwendeten Baustoffe oder durch das Nutzerverhalten verursacht wurden. Dennoch wäre die Einführung von verbindlichen Innenraumgrenzwerten im Sinne des Gesundheitsschutzes wünschenswert.

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