Kategorie-Archiv: Wohngifte / Schadstoffe / Raumklima



Warum wir die „Indoor Generation“ sind – und was das für unsere Gesundheit bedeutet

 

Die Entstehung vieler durch unsere Bau- und Lebensweise verursachter, gesundheitlich relevanter Umwelteinflüsse in Innenräumen, der Kern der Baubiologie, wird in diesem dreiminütigen (Marketing-)Video eines Fensterherstellers sehr anschaulich und eindrücklich beschrieben.


WDR-Video: „Gefährliche Duftstoffe“

Riecht es gut, fühlen wir uns wohl. Duftstoffe findet man praktisch überall: In Kosmetika, Pflege- und Reinigungsprodukten, Duftölen und -kerzen oder „Raumluftverbesserern“, um einige Beispiele zu nennen. Daß Duftstoffe aber oft Ursache von Allergien sein können, ist vielen nicht bekannt. Eine aktueller Videobeitrag des WDR klärt auf.

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Gerade im Winter: „Neue Fenster erfordern intensiveres Lüften“

Unsere Häuser werden – z.B. durch den Einbau neuer Fenster – immer dichter, daher gilt zur Vorbeugung von Schimmelbefall und zur Reduktion von Luftschadstoffkonzentrationen: „Um ohne technische Hilfe den empfohlenen Mindestluftwechsel zu erreichen müssten Bewohner in einem Zeitraum von 24 Stunden mindestens fünfmal für mehrere Minuten querlüften.

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US-Forscher untersuchen Luftschadstoffbelastung in Innenräumen

Wie gut ist die Raumluftqualität einer nach „ökologischen“ Standards frisch renovierten Wohnung, jeweils vor und nach Einzug der Bewohner? Dieser Frage gingen amerikanische Wissenschaftler nach:

„Bei etlichen der von Dodson und ihren Kollegen gemessenen Luftschadstoffe überstiegen die Konzentrationen die gesundheitlichen Grenzwerte der US-Umweltbehörde EPA. In allen untersuchten Wohneinheiten war das zum Beispiel für Formaldehyd der Fall, das wahrscheinlich sowohl aus dem Gebäude selbst als auch durch die Bewohner in die Innenraumluft gelangte.“

„Die Ergebnisse zeigten, dass Bewohner zwar viel für die Luftreinheit in ihren eigenen vier Wänden tun können, sagt Dodson. „Doch auch das Gebäude selbst ist eine bedeutende Quelle von Luftschadstoffen – und auf diese Belastung haben gerade Mieter kaum einen Einfluss.“ Die Forscherin fordert deshalb, dass grüne Baustandards nicht nur Faktoren wie die Energieeffizienz beachten, sondern auch auf die Belastung mit Umweltgiften eingehen sollten. (Environment International, 2017; doi: 10.1016/j.envint.2017.07.007)“

Anmerkung: Auf die Belastung haben Mieter sehr wohl einen Einfluss, so lassen sich die Luftschadstoffkonzentrationen z.B. durch regelmäßiges Stoß- oder Querlüften sehr deutlich reduzieren, und auch die Reduzierung des Feinstaubaufkommens durch Verwendung eines Staubsaugers mit HEPA-Abluftfilter ist effektiv. Hierbei ist es zunächst einmal irrelevant, ob die Schadstoffemmissionen durch die verwendeten Baustoffe oder durch das Nutzerverhalten verursacht wurden. Dennoch wäre die Einführung von verbindlichen Innenraumgrenzwerten im Sinne des Gesundheitsschutzes wünschenswert.

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Doku: „Gift im Container – Gefahr für unsere Gesundheit?“

Doku | planet e.Gift im Container

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet. Eine unsichtbare, giftige Gefahr: Nicht nur für die Arbeiter, die mit den Produkten der Container in Kontakt kommen, sondern auch für die Verbraucher.

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7. Teil der Youtube-Serie „Baubiologie“ ist online!

Jetzt mit vollständigem Youtube-Video: „Warum ist ein gesunder Schlafplatz so wichtig und was zeichnet einen optimalen Schlafplatz aus?“ – das ist das Thema des 7. Teils unserer Youtube-Serie. Viel Spaß beim Ansehen – bitte liken und teilen, wenn es Euch gefällt.