Kategorie-Archiv: Baubiologie


Weihnachtsgeschenke: Parfüms im Öko-Test

Falls Sie zu Weihnachten ein Parfüm verschenken möchten, sollten Sie vorab einen Blick auf folgende Testergebnisse werfen: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/allergie/oeko-test-untersucht-parfums-diese-parfums-koennen-allergien-ausloesen-und-die-leber-schaedigen_id_5121308.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-gesundheit&fbc=facebook-focus-online-gesundheit&ts=201511301647


Neuester Trend aus den USA: Mini-Mobilfunkbasisstationen für zu Hause

Bei schlechter Netzabdeckung bietet T-Mobile USA seinen Kunden jetzt auf Wunsch die Möglichkeit, gegen ein Pfand in Höhe von $ 25 eine Mini-Mobilfunkbasisstation (Femto-Zelle, „Personal CellSpot“) für die eigenen 4 Wände zu erhalten. Der Hersteller Alcatel-Lucent verspricht eine Versorgung von maximal 16 Endgeräten gleichzeitig auf einer Fläche von bis zu 280qm (entspricht einem Radius von ca. 9,5 Metern), im T-Mobile 3G-(UMTS)- und 4G-(LTE)-Netz. Andere Quellen sprechen von einem Radius von bis zu 914 Metern. Die dadurch im Umkreis permanent erhöhte Strahlenbelastung müssen Nachbarn wohl oder übel akzeptieren – oder eine HF-Abschirmung vornehmen.

Über eine Markteinführung in Deutschland ist noch nichts bekannt.

Weitere Informationen unter: http://www.lte-anbieter.info/lte-news/t-mobile-4g-lte-cellspot-femtozelle-fuer-zu-hause

sowie (englisch) unter: http://money.cnn.com/2015/11/02/technology/tmobile-cell-tower/index.html?iid=obnetwork


„Architecture of Radio“

Für elektromagnetische Wellen, auch als Strahlen bezeichnet, haben wir keine Sinnesorgane – doch sind wir heutzutage praktisch jederzeit von ihnen umgeben. Schnurlostelefone, W-LAN-Router, Handys und Mobilfunkbasisstationen sind allgegenwärtig und funken rund um die Uhr. Ein niederländischer Designer will mit einer neuen App diese unsichtbare Parallelwelt (vom Hersteller der App als „Infosphere“bezeichnet) zumindest ansatzweise per sogenannter „Augmented Reality“ sichtbar machen.

Ein interessanter Ansatz, die Umsetzung ist jedoch noch verbesserungsfähig: Die App ermittelt zunächst den Standort des Nutzers und gleicht diesen anschließend mit einer Datenbank ab, in welcher die Strahlungsintensität des jeweiligen Ortes erfasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Messung der tatsächlichen Situation, sondern um eine näherungsweise, visuelle Darstellung der möglichen Strahlenbelastung vor Ort.

Zum Jahresende 2015 soll die App für IOS und Android verfügbar sein.



Chinesische Forscher steuern Insekten mit reiner Gedankenkraft

Studenten der Shanghai Jiao Tong-Universität ist es in einem Forschungsversuch gelungen, mit Elektroden ausgestattete Küchenschaben durch reine Gedankenkraft fernzusteuern: Die Messung der Gehirnströme der fernsteuernden Person wurde per EEG realisiert, anschließend wurden die gemessenen Frequenzen im Bereich von 6,8 – 12,5 Hz erfolgreich in das Nervensystem der Insekten eingespeist. Nun wird daran gearbeitet, mehrere Insekten zeitgleich fernzusteuern.

Interessant an der Sache ist, daß auch die Pulsung von W-LAN-Routern im Ruhezustand (d.h. zum Beispiel nachts, wenn keine Daten übertragen werden) in einem Frequenzbereich von 10 Hz abläuft. Langfristige Auswirkungen bzw. eine (Fremd-)Beeinflussung des menschlichen Gehirns durch unsere häuslichen Drahtlosnetzwerke liegen daher im Umkehrschluss nahe, gerade in der nächtlichen Regenerationsphase.

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FOCUS-Online Gesundheitstipp: Spülschwämme in die Mikrowelle!

FOCUS-Online Gesundheit empfiehlt als – nach eigener Aussage – „genialen Spartipp“, schmutzige Spülschwämme zum Desinfizieren 1-2 Minuten in der Mikrowelle zu erhitzen, so könne man „immer wieder“ Schmutz und Bakterien entfernen.

Zum Video geht es hier: http://www.focus.de/wissen/videos/geniale-sparmassnahme-so-befreien-sie-ihren-kuechenschwamm-immer-wieder-von-bakterien-und-schmutz_id_4522734.html

Aus hygienischer Sicht mag das zunächst nicht falsch erscheinen, Bakterien und Hefepilze dürften die Mikrowellenbestrahlung und die hohen Temperaturen tatsächlich kaum überleben. Bedenklich könnten jedoch die Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen sein, die sich im Laufe der Zeit im Schwamm anreichern – eine bloße Erhitzung würde dieselben nicht beseitigen. Desweiteren sind durch die Erhitzung des Schaumstoffes unvorhersehbare, chemische Reaktionen möglich, und zusätzlich die Freisetzung von Luftschadstoffen zu erwarten. Dieselben könnten sich auch an den Oberflächen im Inneren des Mikrowellenherdes anreichern…

In diesem Sinne wünsche ich der FOCUS-Online-Redaktion einen guten Appetit!



Heute ist Weltspieltag – stellen auch Sie den Spielzeugherstellern die Giftfrage!

Kinder spielen besonders gerne und häufig mit ihren Lieblingsspielsachen. Ob diese frei von gesundheitsschädlichen Chemikalien sind, weiß der Hersteller – hierbei ist derselbe gesetzlich verpflichtet, Ihnen Auskunft darüber zu geben.

Nutzen Sie für diesbezügliche Herstelleranfragen das automatisierte Online-Tool vom BUND oder den BUND-Musterbrief. Der Gesetzgeber gibt Herstellern und Händlern 45 Tage Zeit für die Antwort.


Stiftung Warentest warnt: Krebserregende Schadstoffe in Kosmetik

Die Stiftung Warentest warnt vor potentiell krebserregenden Stoffen in Kosmetik – in einer aktuellen Untersuchung enthielten alle 25 getesteten Kosmetika (darunter Körperöle, Cremes, Baby- und Lippen­pflege, Hair­styling­produkte und Vaselinen) problematische Mineralölbestandteile, welche sich teilweise in Lymphknoten, Milz und Leber anreichern.

TIPP: In Naturkosmetik darf Mineralöl nicht vorkommen, somit ist es empfehlenswert, sich bei häufiger oder täglicher Verwendung möglichst auf solche Produkte zu beschränken.

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Ob in bestimmten Kosmetika hormonell wirksame Chemikalien enthalten sind, kann man beim ToxFox des BUND in Erfahrung bringen: BUND ToxFox Kosmetik-Check.