Kategorie-Archiv: Baubiologie


Bald noch mehr HF-Strahlung in Innenräumen – Bluetooth 5 steht in den Startlöchern

Das neue Bluetooth 5 bietet im Vergleich zum Vorgänger eine bis zu 4-fache Reichweite bei höherer Geschwindigkeit – innerhalb von Gebäuden soll eine Kommunikation über 40-60 Meter im Bereich des Möglichen liegen, was wohl zu einer deutlich höheren Strahlungsbelastung von Seiten der Nachbarn führen wird.

-> http://www.n-tv.de/technik/Bluetooth-5-Revolution-beginnt-article19773257.html


„Die Atemluft – unser wichtigstes Lebensmittel“

Fast jeder lüftet viel zu wenig. Wie wichtig regelmäßiges Lüften für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist (neben vielen weiteren, positiven Wirkungen wie z.B. dem Vorbeugen von Schimmelbefall), veranschaulicht folgender Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie DGUHT.

-> http://www.dguht.de/die-atemluft-unser-wichtigstes-lebensmittel/


„Smart cows“ oder „Warum Kühe mit den Ohren wackeln“

WLAN jetzt auch auf der Kuhweide: Eine „Ohrmarke für landwirtschaftliche Nutztiere…mit deren Hilfe sich Bewegungsmuster aufzeichnen lassen und die es zudem ermöglicht, das Tier in größeren Herden metergenau zu orten.“

Die ermittelten Ohrbewegungen lassen sich zudem so „interpretieren, dass sich Brunst oder gesundheitliche Warnsignale von Ruhe, Fressen, Saufen und Wiederkäuen ebenso unterscheiden lassen wie etwa von gewöhnlichem Fliegenverscheuchen“. Die dazugehörige Software „signalisiert, dass eine Kuh weniger frisst, seltener liegt, mehr geht und offenbar etwas sucht“.

Ökonomische Folge: „…mit dem US-amerikanischen Pharmakonzern Zoetis, nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller im Bereich Tiergesundheit, konnte kürzlich eine exklusive, weltweite Vertriebs­partnerschaft vertraglich fixiert werden. Damit verbunden ist eine Expansionsfinanzierung in Millionenhöhe“.

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Immer mehr junge Menschen leiden unter Kopfschmerzen

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Einem aktuellen Report der Barmer Krankenkasse zufolge leiden immer mehr junge Menschen unter Kopfschmerzen. Im Zeitraum von 2005-2015 sei die Anzahl entsprechender Diagnosen in der Altersgruppe zwischen 18 und 27 Jahren um 42% angestiegen, über alle Altersklassen hinweg dagegen „lediglich“ um 12,4%. Es sei zudem mit einer beträchtlichen Dunkelziffer zu rechnen, da junge Menschen seltener zum Arzt gingen. 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 9 und 19 Jahren nehmen regelmäßig Kopfschmerztabletten ein.

Die Ursachen liegen nach Expertenansicht im Dunkeln und seien am ehesten dem erhöhten Druck und Stress im Schul- und Berufsalltag zuzuschreiben. Als Gegenmaßnahmen werden Sport und Entspannung sowie eine insgesamt gesündere Lebensweise empfohlen. Die Arbeitgeber könnten Führungskräfte schulen, die die Kopfschmerzleiden der Mitarbeiter im Blick haben, so Barmer-Chef Professor Christoph Straub.

Die in diesem Zeitraum massivste, biologisch wirksame Veränderung im Alltag junger Menschen wird hingegen von öffentlicher Seite weiterhin geflissentlich ignoriert: Die seit der Markteinführung des ersten iPhones im Jahr 2007 immer intensivere Smartphone-Nutzung und die damit einhergehende, dauerhafte Strahlenbelastung. Ca. 25% der Schüler in Deutschland legen ihr Smartphone sogar nachts unter ihr Kopfkissen – bei eingeschalteten Funkdiensten wie WLAN, mobilen Daten und Bluetooth, d.h. sie sind 24 Stunden permanenter Strahlung ausgesetzt!

Statt der notwendigen Aufklärung über diesen Sachverhalt bietet die Barmer-Krankenkasse stattdessen eine mobile App als mögliche Lösung für die Kopfschmerzen an: „Das kleine Programm „M-Sense“, das von der Krankenkasse gefördert wird, analysiert den Kopfschmerzverlauf von Patienten und berücksichtigt Einflussfaktoren wie Schlafdauer oder den Luftdruck. Die gesammelten Daten können dem behandelnden Arzt bei der Therapie helfen.“, so WELT Online.

Die Schlussfolgerungen darf jeder selbst ziehen…

Weitere Infos hier: http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/930193/arztreport-2017-immer-jugendliche-plagen-kopfschmerzen.html?sh=4&h=-829145766

Hier: https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/pressemitteilungen/pressemitteilung-barmer-arztreport-2017-99200

Und hier: https://www.welt.de/wirtschaft/article162243249/Darum-leidet-Deutschlands-Jugend-unter-Kopfschmerzen.html





TV-Tipp heute, ZDF, 16:30 Uhr: „Gift im Klassenzimmer“

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„Lehrer und Kinder zugleich: Viele von Ihnen setzen sich täglich Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Asbest, PCB, Formaldehyd, Weichmacher und Co. verpesten die Luft in den Klassenzimmern der Nation. Die direkten Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit und Atemnot bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Chemikalien stehen sogar im Verdacht, die Zeugungsfähigkeit zu beeinträchtigen oder Krebs zu fördern. Solche Folgen werden erst in vielen Jahren zu spüren sein.“

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-gift-im-klassenzimmer-100.html


Vorsicht beim Nestbau: Neue Fußböden machen Babies krank!

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Wenn Nachwuchs im Anmarsch ist meinen es werdende Eltern oft besonders gut und renovieren das Kinderzimmer…dabei setzen sie unwissentlich die Gesundheit Ihres neuen Familienmitglieds aufs Spiel. Laut einer Leipziger Studie ist bei neuen Fußböden, vor allem bei Laminat und PVC, mit einem 5-fach erhöhten Risiko für Atemwegserkrankungen im 1. Lebensjahr zu rechnen!

-> zum vollständigen Artikel 


TV-Tipp heute, 3sat, 21:05 Uhr: „Digitale Nebenwirkungen“

Digitale Nebenwirkungen

Wenn Computer für uns denken – Digitale Medien sind in Form von Computern, Smartphones und Tablets fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Gibt es neben Wirkungen auch unerwünschte Nebenwirkungen?

Kritische Stimmen werden laut: „Krankheitsbild Online-Sucht“, „Google macht dumm“, „Der Gebrauch des Internets verändert unser Gehirn.“ Digitale Medien sollen sogar einen krankhaften geistigen Abstieg im Alter begünstigen können.

Internationale Experten zum Thema

Zu Wort kommen Internetkritiker und renommierte Experten aus Bereichen wie Hirnforschung, Verhaltenssüchte und dementielle Erkrankungen.

Nicholas Carr, US-Amerikanischer Buchautor und Wirtschaftsjournalist, erwarb sich mit seinem wegweisenden Artikel „Is Google Making us Stupid?“ den Ruf als einer der provokantesten Denker zum gesellschaftlichen Wandel in der Internetära.

Prof. Manfred Spitzer leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und sorgte mit seinem Buch über „Digitale Demenz“ weltweit für höchst kontroversielle Diskussionen. Der bekannte Hirnforscher sieht vor allem im Bereich der Hirnentwicklung und bei Bildungsprozessen akute Nachteile als Folge des digitalen Lifestyles.

Überzeugt von den negativen Auswirkungen der Digitalen Medien auf unsere Gehirne ist auch Prof. Kim Dai-Jin von der Catholic University of Korea. Er ist Autor bzw. Mitautor zahlreicher bildgebender Studien zur Thematik der Dokumentation und arbeitet als Experte für Substanz- und Verhaltenssüchte im St-Mary’s Hospital in Seoul, der Hauptstadt eines Landes, das die 100% Marke in der mobilen Breitbandpenetration längst überschritten hat.

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Martin Korte aus Braunschweig sind die zellulären Grundlagen von Gedächtnis und Lernen. Er lehnt eine Pauschalkritik an der digitalen Welt strikt ab, ortet aber sehr wohl Gefahren für den Frontallappen im Gehirn, wenn jemand permanent online ist.

Dr. Victoria Dunckley betreibt eine Ordination für Integrative Psychiatrie in Los Angeles. Sie zählt seit 2012 zum Kreis der „America’s Top Psychiatrists“. Immer wieder stellt sie im Praxisleben fest, dass eine Reduktion der Bildschirmzeiten bei zahlreichen kognitiven und verhaltensbezogenen Störungen Abhilfe schaffen kann.

Dr. Christian Korbel, Primarius am Landesklinikum Mauer und Niederösterreichischer Suchtbeauftragter, und Dr. Tagrid Leménager, Leiterin der Arbeitsgruppe für Internet- und Medienabhängigkeit am Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim, beleuchten die medizinische Seite der Suchtaspekte.

Aufgrund Ihrer Forschungstätigkeit im Bereich der sekundären Prävention von Demenzen sieht Prof. Stefanie Auer von der Donauuniversität in Krems den Begriff der Digitalen Demenz kritisch. Sie denkt nicht, dass die aktuelle Datenlage eine solche Begrifflichkeit aus medizinischer Sicht rechtfertige. Sehr wohl sei mittlerweile aber bekannt, dass durch inadäquate Lebensführung bereits in frühester Kindheit die Weichen für dementielle Erkrankungen gestellt werden können.

Die deutsche Ausgabe der amerikanischen „Nonnenstudie“ wurde von Dr. Horst Bickel im Angerkloster in München durchgeführt. Die zentrale Frage, ob das Risiko für eine Alzheimer Demenz auch vom Bildungsgrad beeinflusst wird, konnte Dr. Bickel mittels Untersuchungen an Nonnen des Ordens der Armen Schulschwestern klar mit „Ja“ beantworten.

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/183739/index.html