Kategorie-Archiv: Gesundheit / Umweltmedizin


Nach dem Händetrocknen am besten nochmal Händewaschen?

In öffentlichen WCs findet man in den letzten Jahren immer häufiger moderne Druckluft-Händetrockner. Britische Wissenschaftler haben jetzt festgestellt, daß wir nach der Benutzung solcher Trockner bis zu doppelt so viele Bakterien auf unseren Händen haben können wie vorher: http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wissen/Drucklufttrockner-sind-wahre-Keimschleudern-article17486231.html


„Leben im vergifteten Körper“ – ein brisantes Fallbeispiel für Umwelterkrankungen

Stellvertretend für eine steigende Anzahl von Schicksalen, mit denen wir fast täglich konfrontiert werden und mit welchen die meisten Ärzte schlichtweg überfordert sind (und ihre Patienten daher in die Psycho-Ecke stellen), ist letzte Woche im Reutlinger Generalanzeiger ein aktueller Patientenbericht eines umweltbedingt Erkrankten erschienen: Zu der Vielzahl der Symptome des Betroffenen gehören Taubheitsgefühle, Magen-Darm-Probleme, heftige Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen ebenso wie Seh- und Hörstörungen, Angst und Erschöpfungszustände, Depressionen und Schlafstörungen.

„Diagnostiziert bekommen hat er unter anderem das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS), eine vielfache Chemikalienunverträglichkeit (MCS) und Faser-Muskel-Schmerzen (Fibromyalgie). Bezeichnenderweise wird von einer Multisystemerkrankung gesprochen.“

Höchst interessant ist auch das dazugehörige Interview mit dem behandelnden Umweltmediziner Dr. Harald Banzhaf.

-> zum Bericht inkl. Interview

 


Schimmelpilzgifte in Nutella und anderen Nuss-Nougat-Cremes!

nougat-272934

Nuss-Nougat-Cremes bei Stiftung Warentest:

„Werden Nüsse nicht richtig gelagert oder getrocknet, bilden sich unter anderem Aflatoxine, die krebserregend sind und das Erbgut verändern können. Völlig vermeidbar sind diese Gifte nicht, in fünf Aufstrichen wurden sie aber nicht nachgewiesen. Den aktuellen Grenzwert für Haselnüsse hielten zwar alle Produkte im Test ein. Noch vor wenigen Jahren hätten aber sieben von ihnen nicht verkauft werden dürfen. Denn der EU-weite Grenzwert wurde erst 2010 heraufgesetzt.“ (Leider eine weitverbreitete Praxis im Bereich der Grenzwertfestlegung, nicht nur als Folge der EU)

Brisante Studie zu Schmerzen im Einfluß elektromagnetischer Felder

Eine aktuelle Studie der Universität Dallas (Texas) zeigt eindrucksvoll, daß im Einfluß elektromagnetischer Felder Schmerzen in amputierten Gliedmaßen drastisch zunehmen. Major David Underwood, ein Kriegsveteran, dessen Arm in Folge einer Explosion amputiert werden musste, berichtet: „Ich habe Hochspannungsleitungen, aktiven Handys oder anderen elektromagnetischen Feldern keine Aufmerksamkeit geschenkt, bevor ich sie in meinem (amputierten) Arm gespürt habe.“ Wenn er in einem Auto sitzt, in dem jemand mit dem Handy telefoniert, fühle es sich fast so an, als ob sein Arm erneut abgerissen würde…

-> zum vollständigen Artikel


Smartphone-Sucht einfach erklärt

Was dabei passiert, erklärt der Informatiker Alexander Markowetz von der Universität Bonn: „Ich führe eine Handlung aus, und dann gibt es eine Überraschung.“ Die Handlung ist der Knopfdruck zum Aktivieren des Displays, die Überraschungen können vielfältig sein, sind Nachrichten von Freunden, Likes auf Facebook oder das Erreichen des nächsten Levels beim Online-Spiel.

Der Körper schüttet dabei das Glückshormon Dopamin aus. Es sorgt dafür, dass wir immer wieder zum Display greifen. „Das ist maximale Belohnung mit minimalem Aufwand“, erläutert Michael Knothe vom Fachverband Medienabhängigkeit.

Zum vollständigen Artikel: http://www.svz.de/ratgeber/digital/im-bann-des-displays-id12785556.html



Hohe Glyphosatkonzentrationen in Deutschlands 14 beliebtesten Bieren nachgewiesen

beer-932994_1920

Das Umweltinstitut München hat die 14 meistgetrunkenen Biere Deutschlands auf Rückstände des als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuften Pestizids Glyphosat untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind alarmierend: In allen Bieren überschritt die Glyphosatmenge den gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser deutlich: Selbst in den am wenigsten belasteten Bieren wurde der Trinkwasser-Grenzwert um 400% überschritten, die am stärksten belasteten Sorten einhielten sogar fast 300 Mal so viel Glyphosat, wie im Trinkwasser erlaubt ist!

„Alle getesteten Biere enthielten das Pestizid Glyphosat. Damit droht das deutsche Reinheitsgebot ausgerechnet in seinem 500. Jubiläumsjahr zur Farce zu werden“, so die Biologin Sophia Guttenberger vom Umweltinstitut München.

-> Ergebnisse im Detail


BR3-Sendung „Gift im Essen: Wie gesund sind Obst und Gemüse wirklich?“

farmers-market-532943

„Das Problem fängt auf dem Acker an – es wird immer mehr gespritzt, es kommen immer mehr Mittel zum Einsatz und letztendlich findet sich das auch in den Produkten wieder, die in den Handel gelangen.“

Dirk Zimmermann, Greenpeace e.V.

-> Zum vollständigen Artikel und Video: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/vor-ort-die-reportage/pestizide-124.html


Studenten an US-Universität müssen Bluetooth-Armband tragen

An der christlich-konservativen, privaten „Oral Roberts University“, einer privaten Hochschule im US-Bundesstaat Oklahoma, müssen die rund 3700 eingeschriebenen Studenten vom ersten Tag an ein Fitness-Armband tragen, welches ihre körperlichen Aktivitäten aufzeichnet. Es sei Pflicht, dieses per Bluetooth kommunizierende Armband zu tragen, und die Bewegung mache 20 Prozent der Note aus, so die Leiterin der Hochschule in einem Interview mit Spiegel Online. O-Ton: Wer das Armband nicht tragen wolle, müsse ja nicht bei ihnen studieren…