Kategorie-Archiv: Baubiologie


Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden Württemberg: VLC statt W-LAN

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller: „Drahtlose Kommunikation ist nicht mehr wegzudenken. Aber wir können daran arbeiten, die Belastung durch Strahlung zu minimieren.“

Statt Funkwellen kann sichtbares Licht als Trägermedium für die Übertragung von Daten genutzt werden. Bei dieser Technologie entsteht keine elektromagnetische Strahlung.

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Augsburg: Ampeln für „Smombies“

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Nach Südkorea nun auch in Augsburg: Die Installation angepasster Verkehrssignale für Smartphone-Nutzer. Das Anheben des Kopfes an entsprechend ausgestatteten Übergängen ist daher ab sofort optional…

„Menschen, die auf ihr Smartphone starren und dabei mit Ohrstöpseln Musik hören, sind ein Verkehrsrisiko. Die Stadt Augsburg reagiert und installiert Ampeln dort, wo die Smartphone-Zombies hinsehen – im Boden.“

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Schweiz: Im Parlament wächst der Druck, die Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung zu erhöhen.

Im Schweizer Parlament wächst der Druck, stärkere Mobilfunkmasten zuzulassen. Ärzte warnen jedoch vor Gesundheitsfolgen, besonders bei Kindern:

«An der Öffentlichkeit vorbei wird im Parlament durch Lobby-Arbeit versucht, die Grenzwerte für Mobilfunkanlagen in der Schweiz zu erhöhen», sagt Aefu (Ärzte für Umweltschutz)-Geschäftsleiter Martin Forter. Er warnt vor den Gefahren der Handystrahlung. Diese könnten die Hirnströme und die Gehirndurchblutung beeinflussen, die Spermienqualität reduzieren und Erbinformationen destabilisieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufe Handystrahlung als möglicherweise krebserregend ein. Deshalb fordert Forter: «Keine Erhöhung der Grenzwerte bei Mobilfunkanlagen.»

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Nach dem Händetrocknen am besten nochmal Händewaschen?

In öffentlichen WCs findet man in den letzten Jahren immer häufiger moderne Druckluft-Händetrockner. Britische Wissenschaftler haben jetzt festgestellt, daß wir nach der Benutzung solcher Trockner bis zu doppelt so viele Bakterien auf unseren Händen haben können wie vorher: http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wissen/Drucklufttrockner-sind-wahre-Keimschleudern-article17486231.html


Vortrag mit Dr. Banzhaf: „Mobilfunk aus ärztlicher Sicht“

Dr. Harald Banzhaf, Facharzt für Allgemeinmedizin, Umweltmedizin und Naturheilverfahren, berichtet: „Die Zahl der Menschen, die auf elektromagnetische Strahlen mit unterschiedlichsten Symptomen rea­gie­ren, steigt an. Die Rede ist von Elektrohypersensibilität (EHS). Denn nur aufgrund des Zusammenspiels von Elektrophysiologie und Bioche­mie können wir überhaupt leben. Jede der Billionen Zellen in unserem Körper ist angewiesen auf eine mehr oder weniger konstante Zellspannung.“ Die künstlich erzeugte Mobilfunkstrahlung stört diese Homöostase, weil sie als Störstrahlung in den Zellen wirkt: „Es gibt kaum eine eindeutigere Studienlage als die zur Schädigung der Zellen und zum Auslösen von Zellstress durch Mobilfunk. Die Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten werden jetzt alle mit WLAN ausgestattet – das ist aus umweltmedizinischer Sicht ein Super-GAU.“

Und weiter: „In der Medizin wird noch komplett ignoriert, dass Menschen sehr unterschiedliche Kapazitäten ihrer Entgiftungssysteme haben. Wenn jemand von seiner Biologie her gut entgiften kann, dann kann er viele Giftstoffe aufnehmen und trotzdem bis ins hohe Alter gesund bleiben. Immerhin 40 Prozent der Deutschen haben aber eine gestörte Entgiftungsgenetik. Es gibt so etwas wie einen Summationseffekt: Wenn jemand schlecht entgiften kann, dazu etwa raucht, trinkt, Amalgam im Mund hat und jeden Tag zwei Stunden mit dem Smartphone telefoniert, dann läuft das Fass irgendwann über.“

„Wir haben in unserer industrialisierten Welt etwa eine deutliche Zunahme von Tumorerkrankungen in immer jüngeren Lebensjahren. Das gab’s früher so nicht. Einerseits heißt es, wir leben immer länger und gesünder. Andererseits sind die Praxen und Kliniken überfüllt mit chronisch Kranken. Irgendwas läuft also falsch. 40-, 50-Jährige nehmen drei, vier Medikamente täglich und das halten wir für normal.“

-> zum kompletten Artikel bei Diagnose Funk


„Leben im vergifteten Körper“ – ein brisantes Fallbeispiel für Umwelterkrankungen

Stellvertretend für eine steigende Anzahl von Schicksalen, mit denen wir fast täglich konfrontiert werden und mit welchen die meisten Ärzte schlichtweg überfordert sind (und ihre Patienten daher in die Psycho-Ecke stellen), ist letzte Woche im Reutlinger Generalanzeiger ein aktueller Patientenbericht eines umweltbedingt Erkrankten erschienen: Zu der Vielzahl der Symptome des Betroffenen gehören Taubheitsgefühle, Magen-Darm-Probleme, heftige Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen ebenso wie Seh- und Hörstörungen, Angst und Erschöpfungszustände, Depressionen und Schlafstörungen.

„Diagnostiziert bekommen hat er unter anderem das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS), eine vielfache Chemikalienunverträglichkeit (MCS) und Faser-Muskel-Schmerzen (Fibromyalgie). Bezeichnenderweise wird von einer Multisystemerkrankung gesprochen.“

Höchst interessant ist auch das dazugehörige Interview mit dem behandelnden Umweltmediziner Dr. Harald Banzhaf.

-> zum Bericht inkl. Interview

 


Brisante Studie zu Schmerzen im Einfluß elektromagnetischer Felder

Eine aktuelle Studie der Universität Dallas (Texas) zeigt eindrucksvoll, daß im Einfluß elektromagnetischer Felder Schmerzen in amputierten Gliedmaßen drastisch zunehmen. Major David Underwood, ein Kriegsveteran, dessen Arm in Folge einer Explosion amputiert werden musste, berichtet: „Ich habe Hochspannungsleitungen, aktiven Handys oder anderen elektromagnetischen Feldern keine Aufmerksamkeit geschenkt, bevor ich sie in meinem (amputierten) Arm gespürt habe.“ Wenn er in einem Auto sitzt, in dem jemand mit dem Handy telefoniert, fühle es sich fast so an, als ob sein Arm erneut abgerissen würde…

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Bei SmartMeter Elektrosmog vermeiden

Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende

Am Freitag, 26. Februar 2016, hat der Bundestag in erster Lesung über das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende beraten. Der Gesetzesentwurf sieht einen verbindlichen Einbau von sog. Smart Meter, intelligenten Messsystemen, auch in Privathaushalten vor. Unverständlich bleibt, warum die Bundesregierung die fundierte Kritik aus den Reihen der Länderkammer in keiner Weise aufgegriffen hat. „Ein erneutes Zwangsgesetz zum Einbau gesundheitsgefährdender, qualitativ und technisch unausgereifte Produkte, wie vor Jahren bei der Energiesparlampe, braucht niemand“, kritisiert Jörn Gutbier von der Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk.

Dass sich auf der Haushaltsebene mit SmartMetering faktisch keine Energie sparen lässt, die nicht auch durch Aufklärungskampagnen erzielbar wären, hat sich die Bundesregierung nun schon mehrfach vorrechnen lassen. Trotzdem wird mit dem aktuellen Gesetzentwurf der mögliche Zwangseinbau in alle Haushalte ab 2020 schon mal vorgehalten. Faktisch geht es hier jedoch nicht um Energiesparen, sondern um die der Industrie seit langem versprochene Marktvorbereitung für sogenanntes „SmartHome“/„SmartLiving“– einen 400 Mrd. Euro Markt, wie die Industrie offen sagt.

-> zur vollständigen Pressemitteilung bei diagnose:funk


Smartphone-Sucht einfach erklärt

Was dabei passiert, erklärt der Informatiker Alexander Markowetz von der Universität Bonn: „Ich führe eine Handlung aus, und dann gibt es eine Überraschung.“ Die Handlung ist der Knopfdruck zum Aktivieren des Displays, die Überraschungen können vielfältig sein, sind Nachrichten von Freunden, Likes auf Facebook oder das Erreichen des nächsten Levels beim Online-Spiel.

Der Körper schüttet dabei das Glückshormon Dopamin aus. Es sorgt dafür, dass wir immer wieder zum Display greifen. „Das ist maximale Belohnung mit minimalem Aufwand“, erläutert Michael Knothe vom Fachverband Medienabhängigkeit.

Zum vollständigen Artikel: http://www.svz.de/ratgeber/digital/im-bann-des-displays-id12785556.html


Hohe Glyphosatkonzentrationen in Deutschlands 14 beliebtesten Bieren nachgewiesen

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Das Umweltinstitut München hat die 14 meistgetrunkenen Biere Deutschlands auf Rückstände des als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuften Pestizids Glyphosat untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind alarmierend: In allen Bieren überschritt die Glyphosatmenge den gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser deutlich: Selbst in den am wenigsten belasteten Bieren wurde der Trinkwasser-Grenzwert um 400% überschritten, die am stärksten belasteten Sorten einhielten sogar fast 300 Mal so viel Glyphosat, wie im Trinkwasser erlaubt ist!

„Alle getesteten Biere enthielten das Pestizid Glyphosat. Damit droht das deutsche Reinheitsgebot ausgerechnet in seinem 500. Jubiläumsjahr zur Farce zu werden“, so die Biologin Sophia Guttenberger vom Umweltinstitut München.

-> Ergebnisse im Detail