Kategorie-Archiv: Gesundheit / Umweltmedizin


Neue Studie: Mehr Bioprodukte im Einkaufskorb – weniger Pestizide im Körper
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„Wer regelmäßig Biolebensmittel isst, belastet den Körper mit weniger Pestiziden als Menschen, die meist konventionell angebaute Produkte verzehren, zeigt eine neue Studie im Fachmagazin Environmental Health Perspectives.“

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Lesen vor dem Schlafengehen – Buch vs. Tablet
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„Die größte Auswirkung hatte das Lesen auf elektronischen Geräten auf das Schlafhormon Melatonin: Dessen Ausschüttung wurde um 55 Prozent vermindert. Am fünften Abend des E-Book-Lesens war die Melatoninkurve, die den Schlaf-Wach-Rhythmus anzeigt, um 1,5 Stunden gegenüber den Abenden mit gedruckter Lektüre nach hinten verschoben. Zur festgelegten Schlafenszeit um 22 Uhr waren die E-Book-Leser deshalb viel wacher. … Bedenklich sei die Reaktion des Körpers vor allem deshalb, weil eine verringerte Melatoninproduktion unter anderem das Risiko für Krebserkrankungen des Darms, der Brust und der Prostata erhöhen könne, heißt es weiter. Dies hätten Untersuchungen ergeben, die inzwischen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt seien.“

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Fernsehbeitrag zur Macht der Mobilfunkindustrie

In einem Beitrag des TV-Senders „Arte“ beschreibt die belgische Abgeordnete der Grünen und ehemalige Umweltministerin der Region Brüssel, Evelyne Huytebroeck, die Schwierigkeiten auf dem Weg zur Umsetzung niedrigerer Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung.

Aus dem Dossier: Die Ermittlung der Woche deckt auf, wie die Telefonbetreiber versuchen, jede Initiative zur weiteren Regelung der elektromagnetischen Strahlung zu blockieren. In ganz Europa steigt die Anzahl der Menschen, die elektrosensibel sind. Wie Pilze schießen Organisationen aus dem Boden, die vor den gefährlichen Wellen und dem Bau von Funkmasten warnen – doch die Netzbetreiber setzen ungestraft ihre Spielregeln durch. Sie drohen den Bürgermeistern mit Klagen, umgehen das Vorsorgeprinzip, verhindern die Einrichtung so genannter „weißer Zonen“ und beeinflussen wissenschaftliche Studien. Nun wird bald die fünfte Generation der Mobilfunknetze eingeweiht, der Gesetzgeber muss dringend handeln.

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Bildschirmlicht am Abend raubt uns den Schlaf
Quelle: http://blog.lib.umn.edu/hamdi002/blog/INSOMNIA.jpg

Seit jeher verändert sich das Lichtspektrum des natürlichen Lichts abhängig von der Tageszeit: Morgens ist noch ein erhöhter Rotlichtanteil (Sonnenaufgang) zu verzeichnen, welcher rasch abnimmt und einem höheren Blaulichtanteil Platz macht. Mittags ist der Blaulichtanteil am größten, bevor er im Laufe des Nachmittags wieder abnimmt und bis zum Sonnenuntergang verschwindet – dann sind wieder die Rotlichtanteile dominant, bis es dunkel wird.

Unser Organismus hat sich im Laufe der Evolution auf diesen tageszeitlichen Lichtwechsel nicht nur perfekt eingestellt, sondern er funktioniert auch am besten, wenn wir unseren Tagesablauf am Tageslicht orientieren: Nachts haben wir (im Normalfall) einen erhöhten Melatoninspiegel, was bewirkt, daß wir gut schlafen und erholt aufwachen – Melatonin wird daher auch als das Schlafhormon bezeichnet. Melatonin wird in der Zirbeldrüse produziert, und das fast ausschließlich in der Nacht, bei Dunkelheit.

Tagsüber hingegen wird, wenn in ausreichender Menge helles Licht auf unsere Netzhaut trifft, weniger Melatonin ausgeschüttet. Am stärksten ist dieser Effekt in der Mittagszeit, wenn auch der Blaulichtanteil des Tageslichts besonders hoch ist. Zum Abend hin nimmt mit abnehmendem Blaulicht- und dafür zunehmendem Rotlichtanteil die Melatoninproduktion wieder zu und wir werden schläfrig – ganz im Sinne der Natur.

Die Nutzung von modernen Smartphones, Tablets oder Laptops nach Einbruch der Dunkelheit vermindert durch den hohen Blaulichtanteil der Bildschirmbeleuchtung jedoch die Auschüttung von Melatonin, und so bleiben wir – ähnlich der Wirkung einer Tasse Kaffee – länger wach, weil wir keine Müdigkeit verspüren. Die Verwendung von Brillen mit Blaufilter (eine handelsübliche, gelbe (Nachtfahr-)Brille eignet sich erfahrungsgemäß ebenso) kann Abhilfe schaffen und unseren Schlafrhythmus unterstützen.

Folgender Spiegel-Online-Artikel hat sich dieses auch in der Baubiologischen Messtechnik immer bedeutenderen Themas nun ebenfalls angenommen: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/licht-von-handy-laptop-und-tablet-stoert-schlaf-a-1003928.html


FOCUS-Online: „Handy am Ohr erhöht die Gefahr eines Hirn-Tumors“
Quelle: http://lists10.com/wp-content/uploads/2014/06/14.jpg

 

FOCUS-Online: „Handy am Ohr erhöht die Gefahr eines Hirn-Tumors“

FOCUS-Online schreibt über neue Forschungsergebnisse des bekannten Wissenschaftlers Professor Hardell aus Schweden.

„Seit Jahren streiten Forscher darüber, wie gefährlich Handystrahlen für die Gesundheit sind. Jetzt haben schwedische Forscher im Fachmagazin „Patholophysiology Journal“ erschreckende Zahlen veröffentlicht: Lennart Hardell, Michael Carlberg und Kjell Hansson Mild vom Universitäts-Krankenhaus im schwedischen Orebro kommen zu dem Schluss, dass die hochfrequenten elektromagnetischen Felder von Handys und schnurlosen Telefonen das Risiko für Hirntumore deutlich erhöhen.“

Professor Hardell hatte diese Forschungsergebnisse bereits am 06.04.2014 auf einem Kongress der Kompetenzinitiative in Würzburg präsentiert, eine Übersetzung seines Vortrags kann hier heruntergeladen werden.

-> zum Artikel bei FOCUS-Online


16 Babyfone im Test
Quelle: www.angelcare.de

In der aktuellen Ausgabe (10/2014) der Zeitschrift „Öko-Test“ werden 16 Babyfone nach gesundheitlichen (Elektrosmog) und funktionalen Aspekten (Akustik, Sicherheit, Ausstattung) bewertet.  8 Geräte fielen durch (2 mangelhaft, 6 ungenügend) – Testsieger ist das „Angelcare Babyphon AC423-D“ (Note „sehr gut“, ab 85 Euro).

-> zum Artikel bei Öko-Test

-> weiterer, diesbezüglicher Artikel


Ärztekreis schreibt offenen Brief an baden-württembergische Minister bzgl. Gesundheitsgefahren durch W-LAN an Schulen
Quelle: www.welt.de

Der „Ärztearbeitskreis Digitale Medien Stuttgart“ warnt in einem offenen Brief an die baden-württembergische Sozialministerin Altpeter sowie Kultusminister Stoch vor den gesundheitlichen Folgen des verbreiteten Einsatzes digitaler Medien an Schulen. Die aus Medizin und Wissenschaft vorgebrachten Bedenken zur Nutzung von Tablets, Smartphones und WLAN als Unterrichtsmedien würden nicht beachtet.

Offener Brief Ärztekreis Digitale Medien Stuttgart Okt 2014

Passend zum Thema:


Gefährliche Energiesparlampen

http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Gef%C3%A4hrliche-Energiesparlampen/Das-Erste/Video?documentId=24114474&bcastId=432744


„Das sind wirklich kranke Leute“

Dieter Schmidt, vormaliger Umweltreferent der österreichischen Ärztekammer über elektrosensible Patienten: „Psychiater könnten einen Gutteil der Patienten als gesund entlassen, würden sie Schlafplatzmessungen durchführen.“

-> Vollständiger Artikel bei Diagnose Funk