Verschiedenen Quellen zufolge haben 10-25 Prozent der deutschen Bevölkerung eine Hausstaubmilbenallergie – oft bleibt sie jedoch unerkannt. Die häufigsten Symptome treten in der Nacht bzw. morgens auf: Schwellung der Nasenschleimhaut („verstopfte Nase“); gerötete, juckende, tränende Augen; gerötetes, juckendes Gaumensegel. Auch Hautreaktionen bis hin zur Neurodermitis können auftreten, und sogar allergisches Asthma bronchiale wird durch Hausstaubmilben verursacht. Allergietests geben rasch Aufschluss darüber, ob man selbst betroffen ist.
Sorgfältige Hygienemaßnahmen (regelmäßiges Waschen der Bettwäsche bei mindestens 60 °C), die Verwendung von sogenannten Encasings für Matratzen, Bettdecken und Kissen, sowie die Vermeidung von Staubfängern in der Wohnung und die Anschaffung eines Staubsaugers mit HEPA-Filter sorgen meist für schnelle Abhilfe.
Weitere Informationen finden Sie z.B. hier oder hier.
Eine von namhaften Wissenschaftern durchgeführte, neue US-Studie (2014) verdeutlicht erneut die erhöhten Risiken elektromagnetischer Strahlung für Ungeborene und Kinder. Eine stichwortartige Zusammenfassung ist auf der Webseite von Diagnose Funk zu finden, ebenso ein kostenloser Download der deutschen Übersetzung der Studie.
„Oft kurieren Haus- und Fachärzte jahrelang an Symptomen herum, ohne auf die eigentliche Ursache zu stoßen – das gesundheitsschädliche Haus.“ Ein interessanter Artikel über pathogene Faktoren in den eigenen vier Wänden:
…zum Umgang mit Smartphones / Mobilfunktelefonen / Laptops / Tablets:
Bildquelle: www.knowabouthealth.com
Am 09.09.2014 hat die Ärztekammer Baden-Württemberg folgende offizielle Verlautbarung publiziert (die Ärztekammern gehörten bislang nicht gerade zum Kreis der Mobilfunkkritiker):
„Vom Europäischen Parlament, dem Europarat, der Europäischen Umweltagentur,
unabhängigen Expertenvereinigungen wie der ICEMS (Internationale Kommission für
elektromagnetische Sicherheit) und anderen wird Mobilfunk als Risikotechnologie
eingestuft. “
…
„Aufgrund der rasanten Entwicklung der Mobilfunktechnologie sind elektromagnetische Felder allgegenwärtig. Gefahren für die menschliche Gesundheit konnten dort noch nicht ausgeschlossen werden, wo bisher kein eindeutiger Wirkmechanismus festgestellt werden kann. Der Ausschuss „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg gibt daher grundsätzliche gesundheitliche Empfehlungen sowie Hinweise für Kinder, Jugendliche und Eltern.“
Diese sind z.B.:
– „Mobiltelefone und Laptops möglichst wenig und kurz benutzen. Die Geräte immer wieder mal abschalten!“
– „Mobilfunktelefone möglichst nicht in kleinen abgeschirmten Einheiten, wie z. B. dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln benutzen. Wegen der Abschirmung müssen Mobilfunktelefone dort mit maximaler Energieleistung arbeiten, um auf Empfang zu bleiben.“
– „Zuhause, besonders in unmittelbarer Nähe von Kinderzimmern sollten möglichst schnurgebundene, analoge Systeme und nicht digitale DECT Standardgeräte eingesetzt werden.“
– „Es sollte auf umso zurückhaltendere Nutzung von Mobilfunktelefonen und Laptops geachtet werden, je jünger die Kinder sind.“
Ähnlich wird die Situation von der Ärztekammer Hamburg eingeschätzt:
„Hinsichtlich der Langzeitwirkungen gepulster elektromagnetischer Felder liegen ebenfalls keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Einzelfallstudien können dieses Dilemma nicht lösen. Deshalb ist es ratsam, sich der Belastung durch DECT-Telefone so wenig wie möglich auszusetzen und am Arbeitsplatz sowie im häuslichen Umfeld möglichst schnurgebundene Telefone zu verwenden. Bei der Benutzung von Mobilfunktelefonen sollten einige einfache Regeln befolgt werden.“
Der Trend der sogenannten „Wearables“, d.h. Kleinstcomputer, die am Körper getragen werden bzw. in Kleidungsstücke integriert sind, setzt sich fort: Ein britischer Designer stellte unlängst eine Hose vor, die als Ladestation für Smartphones fungiert – hierzu muss dasselbe lediglich in der vorderen Hosentasche getragen werden, ein Magnetfeld sorgt für die kabellose Aufladung. Gesundheitliche Bedenken sind aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Intimbereich durchaus angebracht…
Richard Gate im Cockpit. Foto: www.welt.de / The Westgate Foundation
Die Luft in Verkehrsflugzeugen steht seit langem im Verdacht, giftige Substanzen zu beinhalten. Kein Wunder, wird die Kabinenluft bei fast allen gängigen Flugzeugtypen doch in den Triebwerken abgezapft und anschließend – ganz ohne Filterung – in den Innenraum der Flugzeuge geleitet. In den Triebwerken werden hochgiftige Chemikalien als Zusatzstoffe für Turbinenöle und Hydraulikflüssigkeiten verwendet, diese finden sich somit in der Kabinenluft wieder.
Schon seit Jahren häufen sich auch die Beschwerden bei Piloten und Flugbegleitern, so z.B. beim britischen Piloten Richard Westgate, der seine Laufbahn über den Wolken im Jahr 1996 begann. Schon 3 Jahre später klagte er über Konzentrationsstörungen und Zustände von plötzlicher Verwirrung, im Jahr 2011 verlor er schließlich seine medizinische Flugdiensttauglichkeit, Ende 2012 verstarb er im Alter von nur 43 Jahren. Die Obduktion durch einen Gerichtsmediziner ergab: Westgate litt am sogenannten „Aerotoxischen Syndrom“, einer durch chronische Exposition gegenüber Nervengiften in der Kabinenluft hervorgerufenen, irreparablen Schädigung des Gehirns sowie des Nervensystems.
Nicht nur Piloten und Flugbegleiter sind die Leidtragenden, sondern auch Vielflieger, Kinder, Schwangere und Passagiere mit Vorerkrankungen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND gibt in einer aktuellen Broschüre eine Vielzahl einfach umzusetzender Tipps, mit denen Schwangere sich und ihr ungeborenes Kind vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen können. Der Fokus liegt hierbei auf gesunder Ernährung und der Vermeidung von (teilweise hormonell wirksamen) Chemikalien im Alltag, ebenso auf baubiologischen Themen wie Wohngiften und Funkstrahlung.
„Mobilize“ ist ein neuer Dokumentarfilm über die Gefahren der Handynutzung. Ärzte und Forscher kommen ebenso zu Wort wie Patienten, die Gehirntumore überlebt haben.
Ein offener Kamin ist an kalten Winterabenden für viele Menschen der Inbegriff von Gemütlichkeit. Das Knistern und Knacken, das Flackern der Flammen lösen ein Gefühl der Entspannung und Behaglichkeit aus. Holzöfen und -kamine bieten zudem wohlige Strahlungswärme.
Daß sie auch eine erhöhte, gesundheitsschädliche Feinstaubbelastung in Innenräumen mit sich bringen, ist nicht jedem Nutzer bekannt. Im Winterhalbjahr liegen die Emmissionen dieser sogenannten Kleinfeuerungsanlagen teilweise sogar über den Gesamtemmissionen aus dem Straßenverkehr und tragen somit vielerorts zur Überschreitung der Grenzwerte in deutschen Städten bei, so ein aktueller Artikel von SPIEGEL Online.
Feinstaub ist mit dem bloßen Auge nicht sichtbar: Die Partikel sind so klein, daß sie in die Lungenbläschen eindringen und dort zu gesundheitlichen Schäden bis hin zu Lungenkrebs führen können. Auch Herz-Kreislauferkrankungen werden durch Feinstaubbelastungen begünstigt und die Lebenserwartung deutlich verkürzt.
Die Dichtigkeit von Öfen und Kaminen sowie die Feinstaubbelastung in Wohnräumen lässt sich mit Hilfe eines Partikelzählgerätes ermitteln, zum Beispiel durch einen erfahrenen Baubiologen. Bei nachgewiesener, erhöhter Belastung lässt sich durch verschiedene Maßnahmen Abhilfe schaffen.
In einer Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) zu hormonell wirksamen Stoffen in Kosmetika wurden mehr als 60.000 Pflege- und Kosmetikprodukte ausgewertet, mit besorgniserregenden Ergebnissen: 30 Prozent aller untersuchten Kosmetikprodukte sind hormonell belastet, vor allem Föten im Mutterleib, Kleinkinder und Pubertierende sind durch hormonell wirksame Chemikalien gefährdet.
Der BUND bietet auf seiner Webseite nun eine bequeme Möglichkeit an, Kosmetik- und Körperpflegeprodukte durch Eingabe der Artikelnummer auf hormonell wirksame, gesundheitsschädliche Chemikalien zu prüfen.