Kategorie-Archiv: Gesundheit / Umweltmedizin


Wie unhygienisch sind unsere Geldscheine?
Bildquelle: http://si.wsj.net/public/resources/images/NA-CA854_MONEY_G_20140418181251.jpg; 01.05.2014

Daß Geldscheine nicht zu den saubersten Gegenständen gehören, dürfte so ziemlich jedem von uns klar sein. Wie dreckig sie allerdings wirklich sind, hat nun eine Forschungsgruppe an der New York University untersucht.

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Tagungsbericht der öffentlichen Veranstaltung „Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks“

Am 05.04.2014 fand in Würzburg eine von der Kompetenzinitiative organisierte,  öffentliche Tagung zum Thema „Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks“ statt, auf welcher die in diesem Bereich weltweit führenden Wissenschaftler ihre aktuellsten Forschungsergebnisse vorgestellt haben.

In der Bayerischen Staatszeitung erschien ein wirklich bemerkenswerter Artikel über die Veranstaltung.

Ein zusammenfassender Tagungsbericht wurde ebenfalls veröffentlicht, zum Download bitte auf folgenden Link klicken (PDF): Tagungsbericht Würzburg


Alarmierende Forschungsergebnisse / Alarming research results (English)

Dr. Martin Blank von der Columbia University stellt in folgendem Video einige Ergebnisse des „Bioinitiative Reports“ vor, einer Studie bzgl. der gesundheitlichen Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung / Elektrosmog:

– 3-fach höheres Hirntumorrisiko nach 10-jähriger Handynutzung (neueste Forschungsergebnisse  aus dem Jahr 2013 zeigen sogar ein 8-fach höheres Hirntumorrisiko nach 20-jahriger Handynutzung (bei nur 30 Minuten täglicher Nutzung)!

– Fast doppelt so hohes Hirntumorrisiko im Vergleich zu oben bei Beginn der Handynutzung vor dem 20. Lebensjahr

– 70% der Studien, die von den Mobilfunkbetreibern und Handyherstellern gesponsert wurden, ergeben keine Gesundheitsgefahr

– Studien, die von unabhängiger Seite gesponsert wurden, ergeben dagegen in 70% der Fälle deutliche Hinweise auf gesundheitliche Risiken

– Mehrere, internationale Studien zeigen erhöhte Krebsgefahr bei Kindern in der Nähe von Radio- und Fernsehsendemasten (sowie eine deutliche Abnahme der Krebsgfahr mit zunehmender Entfernung von den Sendern)


Unerklärliche Symptome im Büro?
Unterschiedlichste Umwelteinflüsse können zu gesundheitlichen Beschwerden am Arbeitsplatz führen. (Foto: CSN Deutschland)

Viele Menschen klagen in modernen Büros über wiederkehrende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kopfdruck, Augenbrennen oder Atemwegsbeschwerden. Häufig treten die Symptome nach dem Einzug in frisch renovierte oder neu erbaute Bürogebäude auf und verschwinden nach kurzer Zeit an der frischen Luft wieder. Die Ursachen sind vielfältig: Chemische Ausdünstungen aus frisch verklebten Teppichböden, Formaldehyd aus Spanplatten(-möbeln), Feinstaub, Schimmelpilzbelastungen wegen schlecht gewarteter Klimaanlagen und andere mikrobiologische, raumklimatisch-toxische und physikalische Reizfaktoren können zu einem Beschwerdebild führen, welches als „Sick Building Syndrome“ bezeichnet wird.

In unseren, geographischen Breiten halten sich 80% der Menschen 80% der Zeit in Innenräumen auf: Wir wohnen und arbeiten vorwiegend in Gebäuden, selbst die Freizeitgestaltung spielt sich meist drinnen ab. Dazu muss man wissen, daß ein Mensch pro Tag durchschnittlich 20.000 Liter Luft atmet – selbst geringe Belastungen unserer Umgebungsluft schlagen somit schnell zu Buche und können zu körperlichen Reaktionen führen. Auch die Strahlungsbelastung hat – vor allem in den vergangenen 20 Jahren – um das Zigtausendfache zugenommen, und wir beleuchten unsere Räume mit Leuchtmitteln, die sich vom Tageslicht komplett unterscheiden. Alles in allem also haben wir uns Umweltbedingungen geschaffen, die mit der natürlichen Lebensgrundlage des Menschen, einer unbelasteten Umwelt, nur noch sehr wenig gemeinsam haben. Grenzwerte gibt es übrigens in den meisten Bereichen keine, da muss ich all diejenigen, die auf einen Gesundheitsschutz von Seiten der Behörden vertrauen, leider enttäuschen.

Daß die wirtschaftlichen Kosten durch einen erhöhten Krankenstand beträchtlich sein können, erörtert die Süddeutsche Zeitung in folgendem Artikel.


Krebs und Alzheimer durch Aluminium?

Aluminium steht seit langem im Verdacht, eine Vielzahl von Krankheiten auszulösen, darunter (Brust-)Krebs, Alzheimer, Autismus, ADHS, Autoimmunkrankheiten und Allergien. Es ist ein Neurotoxin, welches im menschlichen Körper keinerlei biologische Aufgabe hat, in unserer modernen Gesellschaft jedoch zunehmend verbreitet ist und sich daher in unseren Organismen anreichert.

In diesem Zusammenhang ist die folgende Aussage eines hochrangigen Behördenvertreters umso spannender: „Ich würde Deos ohne Aluminium empfehlen“, so Detlef Wölfle, Toxikologe an der Abteilung für Produkt- und Chemikaliensicherheit und stellvertretender Leiter der Fachgruppe Toxikologie am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem Artikel des Spiegels.

Hintergrund seiner Aussage ist die Tatsache, daß durch die Verwendung von aluminiumhaltigen Deos (die meisten Antiperspitants  / Antitranspirants enthalten Aluminium) die empfohlenen Grenzwerte für die tägliche Aluminiumaufnahme überschritten werden. Allein durch die Nahrungsaufnahme wird der Grenzwert bei vielen Menschen bereits erreicht. Eine diesbezügliche,  aktuelle Stellungnahme des BfR ist hier nachzulesen.

Aluminium kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor, wird jedoch auch häufig bei industriell verarbeiteten Lebensmitteln als Zusatzstoff verwendet, ist in Zahnpastas enthalten und auch in  Impfstoffen (um die Immunantwort zu verstärken).

Hochinteressant ist auch folgender Dokumentarfilm des Senders „arte“ zu diesem Thema:


Chemiecocktails in Kleidung – Greenpeace warnt vor Gesundheits- und Umweltschäden

„Jeder will eine Jacke mit extrem wasserabweisendem Gewebe, auch wenn er nur zwei Minuten bis zur U-Bahn läuft“, sagt der Chemikalien-Experte des  Umweltbundesamts Christoph Schulte. „Über die Chemie dahinter sind die wenigsten informiert.“

Krebserregende Substanzen, hormonell wirksame Stoffe, Chemikalien, die sich in der Nahrungskette anreichern und selbst die Intelligenz von Kindern und Jugendlichen begativ beeinflussen können – all das ist die bittere Realität in der Textilbranche. Gesetzliche Regelungen bzw. Grenzwerte gibt es nur für die wenigsten Substanzen, ein Schutz für die Konsumenten besteht also nicht.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bietet auf Ihrer Webseite eine an die RAPEX-Meldungen der EU-Kommission angelehnte, wöchentlich aktualisierte Datenbank mit Warnungen vor gesundheitsschädlichen Produkten an.

Eine weitere Möglichkeit, sich zu informieren bietet ein Internetangebot zur EU-Chemikalienverordnung REACH. Unter www.reach-info.de/verbraucheranfrage können Auskünfte eingeholt werden, ob in einem Produkt besonders besorgniserregende Substanzen enthalten sind. Auch eine Smartphone-taugliche Variante ist geplant.

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Schwermetall- und Pestizidbelastung bei Fischen überschreitet aktuelle Grenzwerte

Laut einem Artikel des Spiegels erreicht oder überschreitet die PCB- und Dioxinbelastung bei Lachs bzw. Dorschleber aus der Ostsee regelmäßig die geltenden Grenzwerte. Dioxine gehören zu den giftigsten bekannten Stoffen und verursachen u.a. Krebs, Störungen des Immunsystems, des Nervensystems, der  Leber, der Atemwege und des Verdauungsapparates. Bis zu 95 Prozent der Dioxine gelangen über die Nahrung in den menschlichen Körper – vor allem durch den Verzehr von tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Eiern oder Milch. Dioxine und PCBs lagern sich im Fettgewebe ein, die Aufnahme sollte daher möglichst gering gehalten werden.

Meeresfische, die ein hohes Alter erreichen und am Ende der Nahrungskette stehen, wie z.B. Schwertfische, Thunfisch oder weißer Heilbutt, sind außerdem häufig mit Methylquecksilber belastet, welches bis zu 100 Mal giftiger ist als anorganisches Quecksilber. Es überwindet die Blut-Hirn-Schranke, lagert sich im Gehirn, in Organen und im Nervensystem ab und führt dort zu teilweise irreparablen Schäden. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen „UNEP“ hat 2013 die zunehmende Quecksilberbelastung als weltweite Bedrohung eingestuft:

-> UNEP Global Mercury Assessment 2013

Interessant ist auch die Tatsache, daß in der EU für den Verkauf von Zuchtlachs Mitte 2013  der Grenzwert des Pestizids Endosulfan um das 10-fache angehoben wurde. Über die zunehmende Verwendung von belastetem, pflanzlichem Futter gelangt das Pestizid in die Lachse. Ein oft beobachteter Mechanismus bei Grenzwerten ist deren Anhebung, wenn die Erreichung droht!

Der Verzehr von Süßwasserfischen aus unbelasteten Flüssen und Seen ist eine empfehlenswerte Alternative.


Schlafstörungen? 7 Tage Camping könnten die Lösung sein.

Die Verwendung von künstlichem, elektrischem Licht nach Sonnenuntergang kann zu einer Verschiebung des natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen führen. Neue Studienergebnisse besagen, dass eine Woche Camping ohne jegliche Lichtquellen (wie z.B. Taschenlampen oder Smartphones) zu einer raschen Normalisierung desselben beitragen.

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Pestizide sind bis zu tausendmal giftiger als ihr Hauptwirkstoff

Pestizide sind bis zu tausendmal giftiger als ihr Hauptwirkstoff

In der Toxokologie gilt (wie bei allen Umwelteinflüssen) 1+1 ist nicht gleich 2, sondern gleich 100 oder 1000. Wechselwirkungen addieren sich nicht, sondern multiplizieren sich!

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Neue Technologien im Möbel- und Hausbau – von Gesundheitsvorsorge ist jedoch keine Rede

Neue Technologien allerorten – von Gesundheitsvorsorge ist jedoch keine Rede

Praktisch scheinen die neuen Vorgehensweisen zu sein, geeignet auch für die ungeschickteren Heimwerker. Vergessen werden wieder die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit. Starke Magnetfelder? Noch mehr Klebstoffe, inklusive der damit verbundenen Luftschadstoffe? Warum entfernt sich der Mensch immer weiter von seiner natürlichen Umwelt?

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